Freitag, 25. September 2009

Kontakt: tfirst@gmx.at



Mein Name ist Michael Tfirst und ich berichte hier als ehemaliger AMS-Mitarbeiter über das Arbeitsmarktservice:


Über "Sieg Heil" und "Heil Hitler" rufende AMS Mitarbeiter, falsche Exekutionsberechnungen, Bezahlung eines Pilotenscheins, Statistikmanipulationen, Kursinstitut Venetia, AMS-Chef Dr. Herbert Buchinger zahlt lieber nach Verrechnungsfehlern Verzugszinsen aus eigener Tasche um Amtshaftungsklagen zu entgehen, heimliches Löschen oder Ändern der Texteintragungen von AMS-Beratern durch Vorgesetzte, wenn der SPÖ diese EDV-Eintragungen nicht genehm sind,
usw...




Bevor ich aber mit der Thematik fortsetze, mache ich noch einen Hinweis zu weiteren Blogs von mir:



Tausende Priester sind Kinderschänder

http://www.michaeltfirst.blogspot.com/



Über Herrn Werner Faymann als Wohnbaustadtrat

http://weristfaymann.blogspot.com/




Der Wehrmann spricht

http://kunstvonmichaeltfirst.blogspot.com/



Thousands of catholic priests are child abusers

http://www.sexualabusebychurchmen.blogspot.com/





Über Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn

http://politikerdeckenkindervergewaltiger.blogspot.com/



Hinweis: Ende




NUN ZUM AMS
(früher Arbeitsamt genannt):

1995 schaffte ich den Aufnahmetest beim Arbeitsmarktservice (AMS) Wien und ich wurde zum AMS-Berater umgeschult. In dieser Zeit bezog ich die sogenannte "Deckung des Lebensunterhalts" (DLU). So nennt man das Arbeitslosengeld für alle Leute in Schulung. Alle, die sich damals in dieser 14 Monate dauernden Ausbildung befanden, bezogen diese DLU.

Meine Frau und ich haben eine Eigentumswohnung wegen dem WEB Skandal (Salzburger Bautreuhand-Skandal) verloren. Da ein Teil der Wohnung fremdfinanziert war, wurde mein Bezug, während der Ausbildung und später mein Gehalt als AMS Berater, gepfändet. Wie bei allen anderen musste das AMS ausrechnen, wie viel Geld mir als Existenzminimum verbleiben darf. Monatlich wurden mir aber viel zuviel abgezogen. Jedes Mal habe ich mich bei der zuständigen Stelle im AMS (während meiner Ausbildung) gemeldet, um auf den Missstand hinzuweisen. Von der Schuldnerberatung hatte ich eine Tabelle, und aus ihr konnte ich leicht ablesen, dass Geld fehlt. Geld, das ich als Familienvater von drei Kindern in meiner misslichen Situation gebraucht hätte.

Nach 5 Jahren KAMPF mit dem AMS und mit ca. 100 Urgenzen, und als ich meinen Job als AMS Berater dann auch noch hinschmiss, habe ich erst Recht bekommen, dass man sich bei mir (14 Monate lang) doch immer ordentlich verrechnet hatte:




DIE GANZE WOCHE berichtete:

In der Ausgabe "Die ganze Woche" Nr. 33/99 MI, 18.8.99, schrieb Herr Kurt Markaritzer auf Seite 18 folgendes über mich:

Der Mann war misstrauisch:

Obwohl ihm die Fachleute vom Arbeitsmarktservice versicherten, er erhalte genau soviel Geld wie ihm als Arbeitslosen zusteht, hat er protestiert. Zurecht, wie sich zeigte, das AMS musste ihm schließlich 22.000 Schilling nachzahlen.

Der Wiener Marketingexperte MICHAEL TFIRST hat vor Jahren viel Pech gehabt. Als Opfer des Salzburger Bautreuhandskandals hatte er plötzlich hohe Schulden, sein Gehalt wurde gepfändet, und er verlor schließlich auch den Job.

Als Arbeitsloser absolvierte er eine 14 Monate dauernde Schulung zum Arbeitsmarkt-Berater beim AMS.

Damit hatte für diese Zeit Anspruch auf Geld zur "Deckung des Lebensunterhaltes". Die Pfändungen brachten aber Abzüge, die wegen eines Irrtums des AMS pro Monat um rund 1.500 Schilling zu hoch waren, dem Wiener blieb nicht einmal das Existenzminimum.

Jetzt wurde er zwar entschädigt, aber damit gibt sich Tfirst nicht zufrieden, er will anderen Schaden ersparen: "Bei uns werden an die 95.000 Arbeitslose gepfändet, ich bin überzeugt, dass bei vielen Abrechnungsfehler passieren."
Dabei bleibt er, obwohl das Sozialministerium behauptet, es gäbe höchstens Einzelfälle: "Auch bei mir hat es geheißen, dass alles stimmt, ich habe kein Vertrauen mehr!"

Seine Empfehlung an alle Betroffenen: Einschlägige Tabellen besorgen und Abrechnung überprüfen.

(Artikel Ende)



Zum "Marketingexperten" im obigen Artikel will ich noch ergänzen: In meinem Berufsleben war ich vor meiner Tätigkeit als AMS-Berater ungefähr 15 Jahre lang als Pressesprecher, Marketingberater und Öffentlichkeitsarbeiter für diverse Medien und Tageszeitungen tätig.




DER STANDARD berichtete:

Frau Lydia Ninz schrieb am 7/8. August 1999 folgendes über mich:



"AMS - Chef zahlt Zinsen aus eigener Tasche"

Nach hartnäckigem Protest durch alle möglichen Instanzen hat er dann zizerlweise doch 18.000 S (1300?) und 4000 S nachbezahlt bekommen.

Jetzt landete der Mann einen weiteren Erfolg: AMS Chef Herbert Buchinger hat ihm Verzugszinsen in Höhe von 4000 S bezahlt.

"In dieser Angelegenheit wurde ja ein Bock nach dem anderen geschossen", begründet Buchinger seine Tat. Bezahlt hat er aus eigener Tasche. Denn sonst müßte ich im Wiener AMS persönliche Haftungen prüfen."

Buchinger kann sich die Sache erklären: Nicht alle Mitarbeiter des AMS seien mit der EDV Technik vertraut und würden ganz einfach nicht wissen, was alles eingespeist sei. Den Fall Tfirst hat er zum Anlass genommen, Mitarbeiter zu Nachschulungen zu vergattern. Unsere Mitarbeiter müssen unseren Kunden erklären können, wie die Beträge berechnet werden.

Artikel Ende





Eine Ministeranfrage in dieser Sache war auch wegen mir.

Ich wollte aufzeigen, dass die Leute, die falsch exekutiert wurden und sich beim AMS diesbezüglich melden, einfach mit den Worten: "Was woinn's denn, es ist ja eh alles in Ordnung", abgeschasselt werden.

Es gab und gibt sicher einige hartnäckigere Arbeitslose, die dann noch ein zweites Mal oder gar ein drittes Mal nachfragen kommen, (weil sie es nicht glauben wollen und weil sie wissen, dass sie Recht haben und das AMS sich irrte), aber dann erhalten sie wieder die Antwort: "Wieso fragen Sie wieder nach, wir (AMS) haben Ihnen doch schon gesagt, dass alles bei der Exekutionsberechnung in Ordnung ist."!

Gut, ich persönlich fragte 100 Mal nach!!! Wie gesagt, ich war sogar selbst AMS Berater. Nach fünf Jahren gab man mir Recht (und das erst, als ich meine Kündigung beim AMS als AMS-Berater in den Raum stellte. Letztendlich kündigte ich auch dann wirklich).

Die Antworten auf diese Ministeranfrage und die ganze Sache selbst ist somit auch im Keim erstickt worden.

Ich war damals und ich bin nach wie vor der Meinung, dass (von 1980 bis etwas nach 2000) tausende Arbeitslose falsch exekutiert worden sind und dass alle diese auch ein Recht auf Verzugszinsen aus eigener Tasche vom obersten AMS-Chef (Herbert Buchinger) haben (so wie ich diese erhalten habe) und dass ihnen alle die zuviel abgezogenen Beträge nachbezahlt gehören!


Ich hatte es ohnedies in meinem Leben nicht leicht, und überall kamen dann von außen stehender Seite permanente Probleme, die ich nicht hausgemacht hatte, hinzu, und ich hatte immer damit zu kämpfen, wirtschaftlich nicht unterzugehen, ich hatte und habe eine fünfköpfige Familie zu erhalten.

Aus diesem Druck heraus kündigte ich, weil ich nur mein Geld zurückhaben wollte, das ich für meine Familie zum Leben gebraucht hätte, das mir 14 Monte lang vom AMS zuviel gepfändet wurde.


Es war die einzige Berufausbildung, die ich in meinem schicksalhaften Leben erst im Alter von 39 Jahre machen konnte, ich war gerne bei der Sache und ich war stolz auf diese Berufsausbildung, und auch darauf, diese 14monatige Ausbildung überhaupt geschafft zu haben.



Wie schon eingangs erwähnt, ich war von hunderten Bewerbern einer der wenigen, die den tagelangen Aufnahmetest für die 14monatige Ausbildung in Linz erfolgreich bestanden haben.

Und nach der Ausbildung ging ich gerne als AMS-Berater ans Werk. Ich hatte auch immer eine gute Dienstbeschreibung. Im letzten Drittel meiner ganzen Dienstzeit eskalierte der Kampf wegen den falschen Exekutionsberechnungen erst richtig und da warf ich dann allen diese vertuschten Fehler an den Kopf und dabei gleich den unmenschlichen Frauenerlass von Fr. BM Hostasch ebenso, wie die Statistikmanipulationen durch die Schauspieler und Filmschaffenden, usw. usf….

Ich habe nach den 14 Monaten Ausbildung auch immer abgewogen, soll ich diese Ungerechtigkeit einfach schlucken und die 22.000,- ATS in den Wind schreiben, obwohl ich (meine Familie) das Geld sehr, sehr gebraucht hätte.

Also die ganze Zeit (insgesamt 5 Jahre lang) hoffte ich auf ein Einlenken der AMS Spitze, um mir das zu Recht zustehende Geld auf gütlichen Weg endlich zu überreichen.

Nein, ich musste erst mit einem Bombenhagel kündigen, damit man mir endlich Recht und letztendlich auch das Geld gab.

Und dann gab mir Dr. Buchinger noch diese Verzugszinsen aus eigener Tasche um ja nichts prüfen zu müssen, und außerdem war ich da ja schon aus seiner Reichweite und nicht mehr einer seiner Mitarbeiter!



Hinter meinem Rücken wurde mir dann von Ministeriumsseite zugetragen, dass Dr. Herbert Buchinger überall verkündigen ließ, ich solle froh sein, dass er mich nicht im Nachhinein klagt, denn ich hätte mich mit den 22.000,- ATS bereichert, weil ich mich ja im Privatkonkurs befand.


DANKE HERR DR. HERBERT BUCHINGER, FÜR IHRE VERLEUMDUNGEN AN MEINER PERSON!!!

Ich hätte also laut Dr. Buchinger das Geld gar nicht mehr annehmen dürfen, und dann später auch nicht die Verzugszinsen, die mir Herr Dr. Buchinger privat zusteckte, ebenso wenig (alles laut Aussage von Herrn Dr. Buchinger).

Dr. Buchinger meinte dazu noch weiters, dass er nur deswegen von einer Klage gegen mich „wegen Bereicherung“ absieht, weil ich sowieso so ein armer Hund sei!!! Unter dem Existenzminimum lebte meine Familie schon seit Jahren, wie könnten wir uns da noch bereichern?

Es war auf jeden Fall so, dass mir Dr. Buchinger die alleinige Schuld an dem Schlammassel (falsch exekutiert, deswegen dann Streit, darauf meine Kündigung usw.) zuschieben wollte. Fr. Finster (AMS-Leitung Wien) bestätigte mir dies nach meiner Kündigung, als ich versuchte, wieder als AMS Berater aufgenommen zu werden um beim AMS wieder zu arbeiten um meine Familie zu erhalten….



Über die Bezahlung eines Pilotenscheins vom AMS:

Also, als AMS-Berater durfte ich Mütter keine Kindergartenbeihilfen mehr geben. Man sagte mir immer, dass das AMS kein Geld mehr habe. Order von Fr. Ministerin Hostasch war, Müttern die Kindergartenbeihilfe wegzunehmen. Ich versuchte aber bei meinem Abteilungsleiter, trotz der neuen „Hostaschorder“, weiter für Kindergartenbeihilfe (als Ausnahmeregelung) nachzufragen. Leider wurde ich immer abgewiesen.

Als mich wieder einmal im Frühjahr 1998 mein Abteilungsleiter Herr Floh wegen dieser Frage mit der Antwort „Geldmangel“ abwies, staunte ich nicht schlecht, als mein Kollege Schwarzmichel ins Zimmer von Herrn Floh kam und ihn vor mir fragte, ob er einem Arbeitslosen einen Pilotenschein finanzieren darf!!!

Wie fiel die Antwort aus?

Ja!!!

Mir hatte es damals die Stimme verschlagen…….Da ich diese Sachlage im Laufe der Jahre schon mehrmals (auch sehr detailliert) im Internet veröffentlicht habe, hoffe ich nicht, dass deswegen seitens aller involvierten AMS-Abteilungen im Nachhinein versucht wurde, die Dokumentation und Finanzierung und Genehmigung des Pilotenscheins in der EDV zu beseitigen.

Ich informierte einige Medien auch über diese Sache, doch diese gaben sich scheinbar mit den Antworten der AMS-Vorgesetzten zufrieden, dass nur ich als Person völlig unglaubwürdig sei, so musste ich halt mit diesen Verleumdungen leben.

Das AMS hatte damals auch noch die Möglichkeiten, ganze Personensätze zu löschen und zu unterdrücken.


NOCH EINMAL:

Es geht hier nur um das wie!

Wenn die Mütter aus der Karenz in den Beruf zurückwollten, dann konnte ich ihnen als AMS-Berater einen kleinen Anteil als Kindergartenbeihilfe gewähren. Doch der wurde von Fr. Hostasch gestrichen, weil es kein Geld mehr gab. Ich versuchte es aber wieder einmal mit einer zusätzlichen Nachfrage bei meinem Abteilungsleiter für eine Arbeitslose, die unbedingt wieder arbeiten wollte und die finanzielle Hilfe für einen Kindergartenplatz brauchte.

Ich wurde abgewiesen. Da kommt zeitgleich ein Kollege ins Zimmer, fragt den Abteilungsleiter, ob er einen Pilotenschein bezahlen darf, und das wurde mit JA beantwortet.

Für den Gegenwert (Geldbetrag) des Pilotenscheines hätte ich plötzlich hunderten Müttern an meinem Schalter Kindergartenplätze zusagen können….



Die Spitze des AMS ließ schon vor Jahren an Datensätzen im Nachhinein Veränderungen vornehmen (fairerweise möchte ich anmerken, dass damals Herr Dr. Bartenstein noch nicht der zuständige Minister war, sondern Fr. Hostasch)!

Ich wies auch im Rechnnungshof darauf hin, warum meinen öffentlichen Vorwürfen als AMS-Berater nicht nachgegangen wird, weil immer (nach meiner Anschuldigungen in der Öffentlichkeit) nachhaltig diese Datensätze manipuliert oder unterdrückt wurden.

Diese Methode wurde ja sehr oft angewendet, z. B., wenn SPÖ Funktionäre (sogar SPÖ Abgeordnete) Notstandshilfe / oder Arbeitslosengeld bekamen, und bei Schauspielern wurde es auch oft angewendet (ICH HABE DIESE METHODE ALS AKTIVER AMS- BERATER IMMMER BEANSTANDET, aber ich war der einzige AMS-Berater Österreichs, der das beanstandete, für alle anderen war diese Vorgangsweise immer OK und für mich völlig unverständlich und inakzeptabel).

In meiner aktiven Zeit als AMS Berater habe ich immer nur die Obrigkeit im AMS angegriffen, und mich niemals „NIEMALS“ an denen, die in dieser Kette die Leidtragenden waren, irgendwie ergötzt oder womöglich daran geweidet, wie es gut 90% meiner Exkollegen machen. Ich stellte diese auch täglich zur Rede, wenn mir Missstände mit unmenschlicher oder rassistischer Behandlung aufgefallen sind.

Zur den Änderungen der Personendatensätze durch Vorgesetzte möchte ich folgendes anmerken:

…………………Als AMS Berater habe ich mit einigen von meinen Kunden (wir AMS-Berater sagen zu den Arbeitslosen immer Kunden) über die Thematik Schimmel in Wohnungen von der Gemeinde Wien persönlich gesprochen, wenn diese (wie ich auch) in einer Gemeindeschimmelwohnung leben mussten und wenn einem immer nur attestiert wird: Ihr Kind atmet zuviel, oder falsches Wohnverhalten ist Schuld am Schimmel……

Die Gespräche wurzelten darin, dass mir Menschen nach Krankenständen ärztliche Atteste vorlegten, weil sie selber oder ein Kind von ihnen usw. wegen der Schimmelbildung in der Gemeindewohnung sehr krank wurden.

Damals staunte ich nicht schlecht, als ich durch meinen Job als AMS Berater recherchieren konnte, dass oft ganze Wohnblöcke gleich mit hunderten Wohnungen gleichsam vom Schimmel betroffen waren. Die allermeisten Bewohner wurden krank, vor allem Kinder (wie bei meiner Familie).

Wenn manche Begebenheiten zu arg waren, verwies ich die Kunden auch zu Medien weiter. „Täglich alles“ berichtete damals am meisten über meine Schalterkunden als Schimmelopfer in Gemeindewohnungen.


Ein Fall war so krass, und ich glaube, dass die Frau dann durch die Auswirkungen in ihrer Schimmelgemeindewohnung verstorben ist.


Herr Thomas Rottenberg (Redakteur der Tageszeitung „Der Standard“) schrieb auch in der Ausgabe vom 3./4. Juni 2000 folgendes über mich:

……..Schließlich habe er selbst als AMS-Berater immer wieder Geschichten vom Schimmel in Gemeindewohnungen zu hören bekommen - und allen habe die Gemeinde statt Abhilfe Ratschläge gegeben. Etwa dass in den Räumen weniger Leute atmen sollten. Oder dass man - zur Feuchtigkeitsvermeidung - gemeinsam duschen möge. Deswegen kämpft Tfirst. Gegen die städtische Wohnhausverwaltung. Also gegen Windmühlen. Sogar angezeigt hat er den zuständigen Stadtrat, Werner Faymann, bei der Staatsanwaltschaft schon. Eben wegen fahrlässiger Gesundheitsgefährdung. Aber die Staatsanwaltschaft legte die Anzeige zurück. 1999 war das……….

Und immer, wenn ich bei einem betroffenen Arbeitslosen, der in einer Gemeindeschimmelwohnung leben musste, und der dann dadurch krank wurde, den Gesprächsinhalt darüber in den AMS Computer eingab, waren es genau diese Passagen, die dann hinter meinem Rücken von SPÖ Vorgesetzten gelöscht wurden.

Jedes Mal habe ich dagegen protestiert, doch leider ergebnislos.

Ich wurde belehrt, so etwas hat nicht im Personenstammdatensatz eines Arbeitslosen zu stehen, selbst wenn das der Auslöser für eine vorübergehende Krankheit gewesen sein könnte!

Die schäbige Behandlungsweise durch die Gemeinde Wien und durch Faymanns Truppe, reichte als SPÖ also, um dem SPÖ dominierten AMS, SPÖ unangenehme Texteintragungen hinterrücks permanent zu manipulieren und zu löschen.

Das soll Demokratie sein?

Auch das warf ich Herrn Dr. Herbert Buchinger persönlich vor, doch er fand das Ok, dass das seitens der AMS Vorgesetzten in Wien so gemacht wird!

Ich finde, es ist eine bodenlose Sauerei, das Ganze.

Für Prüfungen des AMS war im Rechnungshof Frau Dr. Goldeband zuständig. Ich telefonierte mehrmals mit ihr. Sie versprach mir, vielen Dingen nachzugehen. Nichts hat sie gemacht, als Bussifreundin vom AMS-Chef Buchinger! Also steht Fr. Dr. Goldeband womöglich der SPÖ nahe? Ihr damaliger oberster Chef des Rechnungshofes war Herr Dr. Franz Fiedler, und dieser stand doch der ÖVP nahe…

In diversen österreichischen Medien war im Oktober 2007 zu lesen, dass ein Arbeitsloser einen AMS-Mitarbeiter in der AMS Geschäftsstelle Wien-Floridsdorf mit einer Gaspistole bedroht hat.


Die WEGA rückte aus!

Genau über die Kollegen, die einen WEGA Einsatz auslösten, reichte ich schon als aktiver AMS Berater Beschwerden ein.



"Sieg Heil" und "Heil Hitler" Rufe von AMS-Beratern

Ein Kollege meiner Abteilung schrie einmal sogar betrunken im Gasthaus vis a vis vom AMS in der Pasettistraße: "Sieg Heil" und "Heil Hitler". Er war mit Beratern anderer Abteilungen zusammen, die lachend mitmachten.

Darüber beschwerte ich mich bei meinen Vorgesetzten Werner Hinterholzer und bei meinem damaligen Ausbildungsleiter Mag. Herbert Miculcik.

Später beschwerte ich mich sogar persönlich beim obersten AMS Chef Dr. Herbert Buchinger, doch der Kollege wurde nicht einmal abgemahnt.

Ich hatte drei Kollegen in der ehemals genannten Geschäftstelle „Bekleidung Druck Papier“, über die ich mich schon als aktiver AMS-Berater (sogar in der Öffentlichkeit) so äußerte, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis bei einem der drei Kollegen einmal ein Arbeitsloser ausrasten wird, weil er gequält wird.

Auch mit dem damaligen Leiter, Herrn Werner Hinterholzer, sprach ich persönlich über diese Vorkommnisse.

Nun, fast die ganze Truppe ist mit demselben Leiter, Herrn Werner Hinterholzer, von dieser GS Stelle (BDP in der Pasettistraße gelegen) übersiedelt und ist seit Jahren als AMS GS Stelle Floridsdorf tätig, und genau dort passierte der Vorfall, der den WEGA Einsatz auslöste.




Die oft harten Sanktionen (sehr zum Nachteil der Arbeitslosen, weil es ja kaum Jobs zum vermitteln gab) wollte ich auch nicht alle ausführen.

Ich war der einzige AMS Berater in ganz Österreich, der sich damals gegen die Ungerechtigkeiten, meist Ausländern gegenüber, auflehnte.




Fr. Lydia Ninz schrieb in der Tageszeitung „Der Standard“ (Ausgabe vom 5/6. Juni 1999) folgendes:

Die Spielchen mit der Maus

Kartenspiel half Beratern des Arbeitsmarktservice beim Umstieg auf Computer

Arbeitslose gelten im Arbeitsmarktservice (AMS) zwar ausdrücklich als "Kunden". Doch die Praktiken mancher - nicht aller - AMS-Berater zeigen eher in die Gegenrichtung. Ein früherer AMS-Berater bestätigt nun Berichte von Betroffenen, die den unguten Stil von Beratern zu spüren bekamen.

"Wenn'st einen Kunden nicht magst, mach' mit ihm brieflich einen Termin aus. Aber den Brief schickst nie ab. Und schon hat er ein Kontrollversäumnis, riskiert also eine Sperre des Arbeitslosengeldes. Diesen Tip hab' ich gleich am Anfang meiner Beratertätigkeit bekommen", packt Michael Tfirst aus.

Tfirst ist jener Mann, der dem Salzburger WEB-Bauskandal zum Opfer fiel und der das AMS nach jahrelangem, hartnäckigem Widerstand dazu zwang, ihm 22.000 Schilling wegen falscher Pfändung nachzuzahlen. Es ist derselbe Familienvater, der seinen Dienst im AMS quittierte, weil er sich weigerte, Müttern das Arbeitslosengeld zu streichen. (STANDARD 12. bzw. 22. 6.)

Tfirsts Ex-Chef im AMS für Bekleidung, Druck und Papier, Werner Hinterholzer, weist solche Praktiken weit von sich. "Wenn ich drauf kommen würde, dass jemand die Kunden so legt, würde ich ganz scharf durchgreifen."

Besonders rigoros gehe man, so Tfirst, gegen Ausländer vor: "Unglaublich, was da oft alles an Fristversäumnis zusammengezählt wird - jede Minute, mit größter Akribie -, nur damit man die Leute obidrah'n kann." Er kann sich auch genau an rassistische Äußerungen eines seiner kinderlosen Ex-Kollegen erinnern, der sich am Kindersegen
türkischer Staatsbürger stieß. "Kollege Tfirst sollte Dinge, die privat irgendwo gesagt wurden, und das Dienstliche trennen", rät Hinterholzer. "Ich kann mir vorstellen, dass privat bei irgendwelchen Festeln oder bei Eröffnungen irgendwer blöd daherredet. Aber im Geschäft lege ich großen Wert darauf, Ausländer genauso zu behandeln wie Inländer, soweit es gesetzlich möglich ist", schränkt er ein. Die Arbeit der Ausländer, vor allem im Textilreinigungsbereich sei ja besonders wertvoll. Einige Ex-Kollegen hätten in der Dienstzeit stundenlang das Computerspiel "Solitaire" gespielt, weiß Tfirst. "Dieses Spiel gab es tatsächlich. Aber nur, um den Umgang mit der Maus zu lernen", räumt Hinterholzer ein. Doch es sei inzwischen abgeschafft worden.

Warum? "Eben aus dem Grund, damit sich die Leute auf die Arbeit konzentrieren."
Dass der Frauenerlass die AMS-Berater dazu anhielt, Müttern das Arbeitslosengeld zu streichen, bestreitet Hinterholzer nicht. Man habe die Mütter darauf vorbereitet und versucht, Härtefälle zu vermeiden. "Ein Problem hatten wir aber natürlich mit Frauen, die in den nächsten Jahren keine Beschäftigung annahmen, weil sie nicht gewillt sind, Einschränkungen auf Kosten der Kinderbetreuung in Kauf zu nehmen." Das seinen aber nur Einzelfälle gewesen. "Diese Frauen haben sich selbst deklariert."

Tfirst konnte auch nicht verstehen, warum seine Ex-Kollegen zwar einander in gewissen Situationen deckten - stundenlang zu spät kommende Kollegen unter deren Code am Computer anmeldeten - gleichzeitig aber "Null Verständnis" für Kunden zeigten, die sich in ähnlich prekären Lebenssituationen (in Scheidung, Alleinerziehende) befinden.

Artikel Ende




Fr. Lydia Ninz schrieb in der Ausgabe vom 22./23. Mai 1999 der Tageszeitung „Der Standard“ folgendes:

Berater ging, weil er Frauenerlass nicht ausführen wollte

"Ich sollte 380 Mütter aus dem Bezug drängen"

"Die Dienstanweisung 6/7 schreibt vor, alle Mütter mit Betreuungspflichten aus dem Arbeitsmarktservice wegzudrängen. Sie sollen zur Abmeldung des Arbeitslosenbezugs überredet werden, oder über Sanktionen in die Sozialhilfe geschickt werden."

Das schrieb Michael Tfirst im Juli vor einem Jahr. Der Mann muss es wissen. Er war zu diesem Zeitpunkt Berater im Arbeitsmarktservice (AMS) in der Geschäftsstelle Bekleidung-Druck-Papier in Wien. Seine 600 Schalterkunden setzten sich hauptsächlich aus Müttern zusammen. Tfirst, selbst Vater dreier Kinder, hatte sich aus Überzeugung für diese Gruppe einteilen lassen.

Doch dann kam im Frühjahr 1998 die Dienstanweisung 6/7 von Sozialministerin Lore Hostasch. Mit diesem sogenannten Frauen-Erlass (STANDARD vom 20. Jänner 1998) legte die Sozialministerin fest, dass das AMS bei der Vermittlung arbeitsloser Mütter und Väter nur mehr ein halbes Jahr lang auf Betreuungspflichten Rücksicht zu nehmen braucht. Wer es in diesem Zeitraum nicht schafft, Kinder und Job unter einen Hut zu bringen, muss entweder einen angebotenen Job annehmen - einen Ganztagsjob statt einer kinderverträglicheren Teilzeitarbeit - oder verliert das Arbeitslosengeld.

Die Grünen hatten schon damals eine dramatische Verschärfung der Situation der Frauen vor allem in Wien gefürchtet. Denn in Wien wurden - im Gegensatz zu anderen Bundesländern - die Bedürfnisse der arbeitslosen Mütter noch relativ stark berücksichtigt.

"380 Mütter hätte ich in den folgenden sechs Monaten aus dem Bezug drängen sollen." Doch das konnte der Wiener AMS-Berater Tfirst mit seinem Gewissen nicht vereinbaren. "Ich stehe hinter meinen, mir am Schalter anvertrauten Personen und werde sie nicht aus dem Bezug drängen, nur weil's keine Jobs gibt oder eben nur Teilzeitjobs zu den unmöglichsten Zeiten und noch dazu mit sehr wenig Verdienst", schreibt er in seinem Kündigungsschreiben im Juli 1998.

Im Gespräch mit dem STANDARD ergänzt er: "Auch wenn's dann später, als der Geldmangel nicht mehr so drückend war, geheißen hat, diese Dienstanweisung etwas weicher anzuwenden, ist damit der Mutter mit Kindern nicht geholfen, wenn ein Beraterkollege gerade mit dem linken Fuß aufgestanden ist und zum Beispiel heute einen schlechten Tag hat."

Noch etwas störte den Familienvater: "Seit Monaten fühlte ich mich als Putzfetzen der Regierung, der den Müttern wegen totalen Förderungsstopps meiner Geschäftsstelle seit zwei Monaten nicht einmal eine Kinderbetreuungshilfe geben konnte, sodass Mütter nicht arbeiten konnten, weil sie sich den Kindergarten nicht leisten konnten."

AMS-Chef Klaus Werner bestätigt im Gespräch mit dem STANDARD, dass der Hostasch-Erlass in Wien seit dem Vorjahr selbstverständlich durchgeführt werde und dass sich die Situation der Mütter gegenüber früher verschärft habe. Tatsache ist, dass die Frauenarbeitslosigkeit in Wien gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist. Einen Rückgang, den Tfirst auf den Erlass zurückführt. Faktum ist auch, dass im Vorjahr österreichweit um 1500 weniger Kinderbetreuungsbeihilfen ausgezahlt wurden.

Artikel Ende





Ich möchte auch noch daran erinnern, wie im Jahre 2004 ein berühmtes Schauspielerehepaar mit seinen Bezügen vom AMS Schlagzeilen machte:

Als noch aktiver AMS Berater und INSIDER habe ich das System der Statistikverschönerung stark angegriffen. Ich informierte auch damals schon den obersten AMS Chef, Herrn Dr. Herbert Buchinger, dass eigentlich nur die Schauspieler und Filmeschaffenden die wichtigste Klientel für die Verzerrung der AMS Statistik sind.

Wenn z. B. die Ehepartnerin von Herrn Otto Normalverbraucher Notstandshilfe beziehen will, wird geprüft, geprüft und geprüft bis sich die Balken biegen (gibt’s Besitzverhältnisse usw…). Hat der Ehepartner ein Einkommen, das nicht viel über der Grenze des sozialen Richtsatzwertes liegt, dann kommt ein Schreiben vom AMS ins Haus geflattert auf dem höflichst mitgeteilt wird:

„…..mangels Notlage erhalten Sie keine Notstandshilfe“!

Aber bei dem Schauspielerehepaar hatte der eine Partner einen Vertrag mit einer Tagesgage, wo Otto Normalverbraucher für den gleichen Geldbetrag (ich meine nur den Betrag der Tagesgage) schon einige Monate lang hätte arbeiten müssen. Die Gattin des Schauspielerehepaares hatte auch nicht geringe Bezüge an Tagesgage durch Dreharbeiten. Selbst wenn einmal eine längere Drehpause dazwischen gewesen sein sollte oder bzw. nach Abschluss einer Produktion bis zum Beginn einer neuen Produktion eine etwas längere Pause sich ergeben hätte, würden nach wie vor die steuerpflichtigen Bezüge des Partners für eine Berechtigung zur Notstandshilfe herangezogen werden. Außerdem hat es damals schon die berühmte Deckelung gegeben, die keinerlei Schlupfloch für einen Notstandshilfebezug offen ließ.

Das System ist da einfach nicht gerecht, wenn das Schauspielerehepaar mehrmals Anträge auf Notstandshilfe gestellt hat und immer sofort die Notstandshilfe kassiert hat, mit dem Hinweis darauf, sonst wären wir ja nicht durchlaufend im Jahr sozialversichert gewesen und sonst hätten wir uns mit eigenem Geld bei der Sozialversicherung selber versichern lassen müssen. Faktum ist, die beiden haben Unsummen verdient, sodass sie sich für die wenigen Wochen im Jahr locker hätten selbst die Versicherung hätte zahlen können, die der angeblich Grund für den Bezug der Notstandshilfe war!!!!!!!

Eine Amtshaftungsklage von mir wegen dem AMS (namentlich gegen Dr. Herbert Buchinger als oberster AMS Chef) wurde ja auch abgeschmettert.



Ich warf auch jahrelang allen leitenden Stellen im AMS vor, dass 4.500 AMS Mitarbeiter keine 100.000 Vermittlungen im Jahr zustande bringen.


Von diesen fast 100.000 Vermittlungen halten zusätzlich keine 50 % länger als ein paar Wochen. Die Vermittlungsstatistik wurde unter meiner Zeit als AMS-Berater permanent durch Schauspieler und Filmschaffende mit z.B. Dreitagesdienstverhältnissen verschönt.

Die Zahl der auf Vorschlag des AMS zustande gekommenen Einstellungen 2001 wurde letztendlich vom AMS doch mit 93.645 angegeben.


Noch einmal 50% von diesen Vermittlungen halten nur sehr kurze Zeit, also sind das auch keine richtigen Vermittlungen.


Aber in der Öffentlichkeit wurde immer seitens der AMS Sprecher gesagt, dass die besetzten offenen Stellen“ durch das AMS für 2001 eine Zahl von 247.311 ergibt!



Ich weiß, was da dazu hochgerechnet wurde, ALLES SCHWINDEL, denn die (damaligen) 4.500 AMS-Mitarbeiter brachten im Jahr eben keine 100.000 Jobvermittlungen zustande, auch dabei habe ich recht behalten……der Rest war wieder Statistikschönfärberei……

Das AMS behandelt nicht nur die allermeisten Arbeitslosen menschenverachtend, die AMS Spitze behandelt auch seine Mitarbeiter sehr menschenverachtend.

Somit wird versucht, all den Menschen, die mit dem AMS zu tun haben, mit der Zeit die Liebenswürdigkeit zu nehmen…..

Jobs gibt es nach wie vor keine guten beim AMS, dafür gibt es eine Unzahl von unnötigen Zwangskursmaßnahmen, die die Arbeitslosen aber nie in die Nähe eines Jobs bringen….



Die einzigen, die vom AMS profitieren sind anscheinend die Sekten:

http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIII/J/J_04910/fnameorig_116410.html




Kursinstitut VENETIA

Der größte Kursanbieter des AMS, "Venetia", hat komischerweise auch Probleme und was da passiert ist, ist eigentlich undurchschaubar:

http://www.kurier.at/nachrichten/wien/134817.php


Als ich noch AMS-Berater war (das war bis 1998), haben wir Berater-Kollegen uns schon öfters gefragt, ob etwas an dem Gerücht dran sei, dass das Kursinstitut Venetia auch irgendwie Immobiliengeschäften im Ausland mit AMS-Geldern nachgeht und irgendwelchen Sekten nahesteht?

Im Empfangsraum von Venetia im 4. Bezirk war auch ein Verkaufsshop mit hunderten Sekten- und Esoterikartikeln.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass DAS ALLES der AMS-Führungsspitze unbekannt war, denn Venetia war das vom AMS meist gesponserte „private“ Schulungsinstitut. Gab es ein geschäftliches AMS-Naheverhältnis?

Herr Datzer lud mit der Zeit fast alle Wiener AMS-Berater in kleinen Gruppen in sein Kursinstitut. Und 1998 war ich dann selbst einmal als AMS-Berater Gast im Institut Venetia im 4. Bezirk.

Herr Datzer hatte mich und andere AMS-Berater zu einer kleinen nettten Runde geladen. Herr Datzer. bewirtete uns mit einem Buffet vom Nobelrestaurant „Schwarzen Kameel“ und zeigte uns AMS Beratern auch Räumlichkeiten. Dabei sagte er, dass er Stammgast im Kameel (Zum schwarzen Kameel in der Bognergasse) sei. Auf die Frage eines Beraterkollegen, woher die Betitelung VENTIA komme, sagte er, seine Schwester habe so geheißen……..

Wie gesagt, im Empfangsraum von Venetia im 4. Bezirks wurden Sektenartikel verkauft. Als ich vom AMS als AMS-Berater 1998 wegging, kam ich auch Jahre Später in den Genuss arbeitslos zu sein und da musste ich Kurse besuchen, die bei Venetia im 4. Bezirk waren. Da fand noch immer im Empfangsraum der Verkauf von diesen Artikeln statt.

Und noch einmal Gurubücher, Duftöle, Pyramiden, mystische Zeichen (Schmuck) das ganze Sortiment halt, sind dort angeboten worden.

Zum Sektenmaterial:

Ich habe Bekannte, die laufen GURUS bis in deren Center’s nach und die verneinen auch jedes Mal, dass sie Sektierer wären, sie suchen ja nur Erleuchtung und das haben sie bei dem oder dem Guru halt gefunden……

Wenn auch nur ein einziger Arbeitsloser (wegen diesem Shop von VENETIA) sein Geld zu so einem Guruverein gebracht hat, dann ist dann es bereits einer zuviel, der Dank Venetia mit so etwas in Berührung kam!!!

Es waren und es sind meiner Meinung nach zu viele AMS Entscheidungsträger von den verschiedensten Sekten beeinflusst.

Wie auch schon oben erwähnt, Herr Datzer rief mich (kleinen AMS-Berater) einmal persönlich an und führte ein Telefongespräch mit mir über die guten Kurse in seinem Institut Venetia.

ER meinte, ich solle doch als AMS-Berater recht viele Kunden meines Schalters gerade in sein Institut für Kurse schicken. Ich dachte damals, schön, da ruft mich der Inhaber eines großen Institutes selbst an….ich fühlte mich ja irgendwie geschmeichelt.

Dennoch fragte ich etliche meiner AMS-Berater Kollegen, ob Herr Datzer womöglich auch bei Ihnen persönlich um Kunden akquirierte, und es wurde von vielen bejahrt. Wie schon oben erwähnt, damals (das war bis 1998), stand auch plötzlich das Thema im Raum, dass das Kursinstitut Venetia Immobiliengeschäften mit AMS-Geldern im Ausland nachgeht.

Gut informierte AMS-Berater Kollegen (es gab immer einige, die wirklich über viel Insiderwissen vom AMS verfügten) entgegneten mir, dass sie genau aus diesem Grund keine Arbeitslosen als Kurskunden in Herrn Datzer’s Kursinstitut Ventia schicken wollen. Und wenn diese Beraterkollegen informiert waren, dann war es die Führungsspitze im AMS auch.

Die Medien berichten 2008/2009 permanent über Venetia und dem AMS.
Im Standard postete sogar der oberste AMS-Chef Dr. Herbert Buchinger selber mit und erklärte allen Standard-Lesern, dass er nie etwas wusste, und dass das AMS selber Opfer ist, usw, usf…..

Der Politsumpf rund um das AMS konnte erst so gut agieren, weil es mit seinen Beamten nicht mehr zum Staat gehört, sondern ausgegliedert wurde…Ich kenne aber kein Unternehmen im priv. Bereich, das seine Mitarbeiter zu Hofräten ernennt, außer auf der Bühne im Kasperltheater.

Ich sprach Dr. Buchinger in einigen Postings persönlich an, u. a. so:

WIE IMMER, NIX WISSEN!

S. g. H. Dr. Buchinger, AMS-Statistikmanipulationen, ihre Argumentationen bei Verschleierungen von AMS-Prüfungen während Ihrer Amtszeit, oder all Ihr Decken von Mitarbeitern der Führungsebene (zum kleinen AMS-Berater haben Sie ja keinen Bezug) usw. konnten Sie bis jetzt erfolgreich ausführen. Dass der Venetia-Boss in Sachen Immobilen mit AMS-Geldern unterwegs war, munkelten wir kleine AMS-Berater schon vor 10 Jahren. ODER: Sie haben mir Verzugszinsen aus ihrer priv. Tasche bezahlt, weil mich das AMS als Arbeitsloser falsch exekutiert hat. Als ich danach AMS-Berater wurde und Jahre lang mit 100 Urgenzen darauf hinwies, wurde alles verleugnet. Erst als ich kündigte, hat man plötzlich recht gegeben.

Nur, damit sie keine Amtshaftungsklage im AMS machen müssen zahlten Sie mir Verzugszinsen aus eigener Tasche,

Das ist Ihr Rechtsvertständnis, Herr Dr. Buchinger!

MfG
Michael Tfirst

SIE SIND ABSOLUT RÜCKTRITTSREIF

Und ich als ehemaliger AMS-Berater meine, dass Herrn Dr. Buchinger das Wasser ja wirklich schon bis zum Hals stehen muss! Lt. Naturgesetz wird auch er sich irgendwann einmal auch mit all seinen Taten als menschenverachtender Schreibtischtäter auseinandersetzten müssen!!!


ANMERKUNG: Herr Dr. Herbert Buchinger hat auch seinem Bruder, dem ExMinister, einen sehr gut dotierten Job beim AMS gegeben.




....einige andere Standardleser posteten folgendes:


………Im Oktober ermittelten Steuerfahnder der Finanzlandesdirektion Klagenfurt im Auftrag der dortigen Staatsanwaltschaft in einem Fall von mutmaßlicher Steuerhinterziehung eines Promi-Geschäftsmannes. Mitte November stießen die Ermittler auf eine Überweisung der Bundesbuchhaltungsagentur. Es war einer jener vielen kleineren Beträge, mit denen Buchhalter W. die Schulden Datzers tilgte: Geld vom Konto der Arbeitslosenversicherung der Republik Österreich – immerhin 500.000 Euro. Die Finanzfahnder fragten beim Arbeitsmarktservice nach dem Grund der Überweisung, das AMS war ahnungslos……..

…….dass das AMS vielleicht nicht einblick in ihr konto hat, erscheint mir zwar ausgesprochen zweifelhaft, aber soll vielleicht so sein. aber irgendwer muß doch die rechnungen abzeichen ob ihrer richtigkeit und ob die entsprechende leistung erbracht wurde. es kann doch wohl nicht sein, dass irgendwer rechnungen an das AMS schickt und das wird automatisch überwiesen……..

………in der Schweiz erfährt man mehr:

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Schweizer-Firma-unter-Betrugsverdacht/story/15767520

interessanter Artikel mit vielen hierzulande verschwiegenen Details………….


……….. "Menschen in Leitungsfunktionen haben immer!!! die Möglichkeit des Missbrauchs!" hab ich mir gedacht, dass hier vielleicht das Salzamt die Aufsichtbehörde ist. Andererseits, wenn schon ein kleiner B-Beamter die AMS-Kassa mit dem Einser-Schmäh plündern kann, was is, wenn da einmal richtige Kapazunder am werkeln sind………..



Eine Anmerkung für Besucher aus Deutschland:

Das Arbeitsamt in Österreich nennt sich Arbeitsmarktservice (AMS) und in Deutschland Bundesagentur für Arbeit (ehem. Bundesanstalt für Arbeit), früher Arbeitsvermittlungsagentur oder eben kurz Arbeitsamt.